Welche Wünsche die Menschen in Bezug auf das Wohnen haben und wie ihre tatsächliche Wohnsituation aussieht, war Thema der Interhyp-Wohntraumstudie, die zusammen mit dem Rheingold Institut durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser Studie wurden 2600 Menschen befragt.

Während 40 % der Befragten angaben, dass sie mit ihrer derzeitigen Wohnsituation „eher zufrieden” sind, antworteten sogar 38 %, dass sie „sehr zufrieden” sind. Trotz dieser Zufriedenheit wünschen sich viele der Befragten ihre eigenen vier Wände. 32 % haben einen „sehr” ausgeprägten Wunsch nach Wohneigentum und 34 % der Befragten verspüren immerhin „etwas” das Verlangen sich in Eigentümer zu verwandeln. Lediglich 17 % gaben an, dass ein Immobilienkauf für sie keine Rolle spielt.

Eigentum auf dem Land gefragter

Von den Befragten leben zwei Drittel in einer Stadt. Während viele der Befragten von einer Immobilie auf dem Land träumen und 63 % sich ein Einfamilienhaus wünschen, werden Wohnungen eher in der Stadt gesucht. Grund hierfür sei die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sowie die Fahrzeit zur Arbeit.

Diejenigen, deren Lebensverhältnisse stabil sind, hegen häufiger den Wunsch nach Wohneigentum, so die Umfrageergebnisse. Deutschland weist jedoch im EU-Vergleich eine der niedrigsten Wohneigentumsquoten auf. Lediglich rund 50 % der Menschen leben in Deutschland in ihrer eigenen Wohnung bzw. Haus. Laut der Studie sind 92 % der Eigentümer zufrieden damit, dass sie sich für den Kauf einer Immobilie entschieden haben.

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