In den 14 größten deutschen Städten sind die angebotenen Kaufpreise für Wohnimmobilien um bis zu 141 % in die Höhe geklettert. Dies ist das Ergebnis eines vom Internetportal immowelt durchgeführten Vergleichs eines Zehn-Jahres-Zeitraums.

München ist Spitzenreiter

In München sind die Preise innerhalb von zehn Jahren enorm gestiegen: Im Jahr 2008 lagen die Kaufpreise noch bei durchschnittlich 2.930 Euro pro Quadratmeter und zehn Jahre darauf erreichen die angebotenen Kaufpreise bereits 7.070 Euro pro Quadratmeter. Zehn Jahre zuvor lag die Differenz zwischen der teuersten Stadt München und der zweitteuersten Stadt Frankfurt bei lediglich 700 Euro. Aktuell beträgt der Unterschied bereits 2.660 Euro pro Quadratmeter, so immowelt.

Hohe Preissteigerungen auch im Osten

Aber nicht nur München verzeichnet enorme Preissteigerungen, sondern auch die deutsche Hauptstadt. In Berlin müssen derzeit 129 % mehr für eine Wohnung auf den Tisch gelegt werden als noch zehn Jahre zuvor. Verglichen mit dem Jahr 2009 sind die Preise in Hamburg (+103 %), Stuttgart (100%) sowie Frankfurt (98%) um das Doppelte gestiegen und die Kaufpreise pro Quadratmeter haben die 4.000-Euro-Marke geknackt. Einen 70%igen Anstieg der Preise haben auch Leipzig und Dresden registriert. Hier liegen die Quadratmeterpreise mittlerweile bei etwa 2.000 Euro. Solche hohen Preissprünge sind im Ruhrgebiet ausgeblieben. Seit 2008 sind die Preise in Dortmund um 22 % gestiegen und in Essen um 9 %.

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