Der Moment, auf den Sie so lange und sehnsüchtig gewartet haben, ist endlich da: Der notarielle Beurkundungstermin, um den Immobilienkauf unter Dach und Fach zu bringen. Wer zum ersten Mal ein Haus oder eine Wohnung kauft oder verkauft wird sich sicherlich fragen, wie der Ablauf eines solchen Termins aussieht. In unserem heutigen Ratgeber erfahren Sie mehr über diesen so wichtigen und spannenden Termin.

Was geschieht vor dem notariellen Beurkundungstermin?

Noch vor dem Beurkundungstermin sichtet der Notar das Grundbuch. Sie erhalten vom Notar einen Vertragsentwurf, den Sie sich sorgfältig und aufmerksam durchlesen sollten, bevor Sie dann beim Termin Ihre Unterschrift darunter setzen. Sollten dazu Fragen auftauchen, dann haben Sie die Möglichkeit diese mit dem Notar zu klären, entweder vorab oder direkt beim Beurkundungstermin.

Die Anwesenheit

Beim Beurkundungstermin sollten neben dem Notar sowohl der Käufer als auch der Verkäufer anwesend sein. Zwar ist es auch möglich sich vertreten zu lassen — wofür eine Vollmacht notwendig ist — allerdings ist es immer ratsam, selber dabei zu sein, um ganz auf Nummer sicher zu gehen, schließlich geht es hier um eine Menge Geld. Wenn Sie durch einen Makler verkaufen bzw. kaufen, dann wird dieser Sie auf Wunsch zum Termin begleiten.

Welche Dokumente werden benötigt?

Im Rahmen der Kaufvertragsvorbereitungen müssen vorab viele Unterlagen beschafft werden, von denen allerdings die meisten für die Bank erforderlich sind. Der Notar benötigt Ihre Steueridentifikationsnummer, die Sie spätestens beim Beurkundungstermin vorlegen müssen.

Beim eigentlichen Beurkundungstermin mit dem Notar müssen sowohl Käufer als auch Verkäufer generell lediglich ein gültiges Ausweispapier mit Lichtbild vorlegen, d. h. entweder den Personalausweis oder den Reisepass. Sollte der Notar noch weitere Unterlagen benötigen, dann wird er Ihnen das rechtzeitig mitteilen.

Der Kaufvertrag

Wenn alle Vertragsparteien anwesend sind, wird der Notar den Kaufvertragstext in seiner gesamten Länge laut vorlesen. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Parteien sich darüber bewusst sind, was sie unterschreiben. Bei Fragen, Unklarheiten oder offenen Punkten, hilft Ihnen der Notar gerne weiter.

Tipp: Wenn Sie den Vertragsentwurf zum Termin mitbringen, können Sie während der Beurkundung mitlesen und sich bei Bedarf Notizen machen.

Nach der Vertragsunterschrift

Wenn alle Beteiligten dem Vertrag zustimmen, dann folgt die Unterschrift des Käufers, des Verkäufers und des Notars. Der Vertrag wird erst ab dem Zeitpunkt der Unterschrift aller Parteien wirksam. Der Notar behält die Originalurkunde und der Käufer und der Verkäufer erhalten vom Notariat jeweils eine Kopie des Kaufvertrages. Das Notariat händigt auch eine Vertragskopie für das Grundbuchamt, das Finanzamt und für die Gemeinde aus. Im Falle der Immobilienvermittlung durch einen Makler erhält auch dieser eine Kopie des Vertrages. Beim Kauf einer Eigentumswohnung wird auch dem Verwalter eine Kopie ausgehändigt.

Ganz wichtig: Sobald der Kaufvertrag unterschrieben worden ist, sind keine Änderungen mehr möglich. Daher ist es wichtig, alle Fragen rechtzeitig zu klären.

Wie lange dauert die notarielle Beurkundung?

Es ist schwierig die Länge eines Notartermins vorab zu bestimmen, denn wie lange dieser dauert, ist unter anderem davon abhängig, ob während des Termins noch Fragen offen sind oder Änderungen vorgenommen werden sollen. In den meisten Fällen sollten Sie mit mindestens einer Stunde rechnen.

Fazit

Ein Kaufvertrag ist erst dann rechtskräftig, wenn er notariell beglaubigt wurde. In manchen Fällen kann es bis zum Notartermin jedoch ein steiniger Weg sein. Ein professioneller Makler steht Ihnen aber hier zur Seite und kümmert sich für Sie um die gesamte Abwicklung. Falls Sie mehr über die Dienstleistungen eines Maklers erfahren möchten, können Sie sich hier mit einem erfahrenen CENTURY 21-Makler in Ihrer Region in Verbindung setzen.

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