Im Rahmen der Studie „Fachkraft 2030” hat Studitemps gemeinsam mit der Maastricht University die Wohnsituation von Studenten untersucht. Dafür wurden im Frühling bundesweit mehr als 22.000 Menschen befragt. Ersichtlich wurde, dass die Mietpreise deutlich gestiegen sind.

Während Studenten im Wintersemester 2013/2014 im Durchschnitt 13,35 Euro pro Warm-Quadratmeter ausgeben mussten, sind die Preise seitdem beinahe kontinuierlich gestiegen und lagen im Wintersemester 2018/2019 bereits bei 15,47 Euro. Somit haben sich die Preise seit Beginn der Erhebung um 2,12 Euro erhöht, was einem Plus von rund 16 Prozent entspricht.

Zum Vorschein kamen dabei auch deutliche Unterschiede zwischen Ost und West: Mit Ausnahme von Berlin befinden sich in der Rangliste der 49 teuersten Universitätsstädte Deutschlands auf Platz 1 bis 34 nur Städte der alten Bundesländer. Die Top 3 der günstigsten deutschen Universitätsstädte sind hingegen in den neuen Bundesländern zu finden. Am teuersten ist das Wohnen in Konstanz, wo die Quadratmeterpreise bei 20,12 Euro liegen, während Halle an der Saale mit 11,26 Euro pro Quadratmeter die günstigste Universitätsstadt darstellt und somit auf Rang 49 liegt.

Auch die Studentenlöhne haben sich erhöht

Es gibt aber auch einen positiven Aspekt, nämlich dass sich die Löhne ebenfalls erhöht haben. Im Vergleich zum Jahr 2014 ist der Stundenlohn für Studenten von durchschnittlich 9,23 Euro auf 11,29 Euro gestiegen. Während sich der Lohn somit um rund 22 Prozent erhöht hat, sind die Mietpreise im selben Zeitraum jedoch mit durchschnittlich 16 % etwas weniger stark gestiegen. Das bedeutet, dass Studenten verglichen mit 2014 trotz der höheren Mieten weniger arbeiten müssen, um ihre Miete bezahlen zu können.

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