Ob Eigenheim oder Mietobjekt – als Immobilienbesitzer möchten Sie natürlich Ihre größte Investition vor Wertverlust schützen. Mit regelmäßigen Sanierungen und Instandhaltungen können Sie bei einem Eigenheim den Wohnkomfort steigern und für ein lukratives Wohnobjekt sorgen. Nachfolgend geben wir Ihnen einige Tipps.

Rücklagen für Reparaturen

Damit Sie sich auch schnell um eine unerwartete und größere Reparatur kümmern können, ist es wichtig, Geld für Instandhaltungen und Sanierungen einzuplanen. Damit Sie sich ein dickes finanzielles Polster für diese Ausgaben aufbauen können, empfehlen Experten jeden Monat für jeden Quadratmeter Wohnfläche mindestens einen Euro zurückzulegen. Das sollte von Anfang an so gehandhabt werden und gilt auch für Eigentümer von Neubauten. Für Häuser mit einem älteren Baujahr sollte es pro Quadratmeter allerdings sicherheitshalber ein wenig mehr sein.

Bleiben Sie mit den Reparaturarbeiten am Ball

Versuchen Sie kleinere Reparaturen so schnell wie möglich auszuführen, um größere Probleme zu vermeiden. Indem Sie beispielsweise rasch kaputte Dachziegel ersetzen und sich regelmäßig um eine Dachrinnenreinigung kümmern, können Sie Wasserschäden und weitere strukturelle Schäden vorbeugen. Wenn Sie bei der Instandhaltung knausern, kann es sich stark negativ auf den Wiederverkaufswert Ihres Eigenheims auswirken.

Kosmetische Reparaturen

Nicht nur der Wohnkomfort ist wichtig, sondern auch die Erscheinung eines Hauses. Schmutzige Verkleidungen, bröckelnde Farbe an den Wänden oder kaputte Fliesen können den Wert einer Immobilie mindern. Daher sind auch noch so klein erscheinende Reparaturen wichtig und lohnenswert. Verpassen Sie den Wänden regelmäßig einen frischen Anstrich und achten Sie darauf, dass das Haus auch von Außen gepflegt aussieht, um den Wert zu erhalten und potenzielle Mieter oder Hauskäufer zu überzeugen.

Modernisierungen

Während Sie mit regelmäßigen Instandhaltungen lediglich einen frühzeitigen Wertverlust vorbeugen können, tragen Modernisierungsmaßnahmen dagegen zu einer Wertsteigerung bei. Wenn Sie beispielsweise Bauteile erneuern müssen, dann versuchen Sie, diese gleich durch Modernere zu ersetzen. Beispielsweise kann ein alter abgenutzter Teppich durch einen Holzboden oder Parkett ersetzt werden, um den Wert zu steigern. Zu den Räumen, die am meisten von Modernisierungsmaßnahmen profitieren, zählen die Küche und das Badezimmer. Ersetzen Sie beispielsweise alte Rohrleitungen oder ein veraltetes Waschbecken. Selbst eine einzige kostengünstige Änderung kann den Wert steigern und Ihrem Bad oder Küche einen modernen Look verleihen.

Energiesparende Modernisierungen

Besonders energiesparende Modernisierungen können den Wert Ihres Hauses nachträglich steigern. Veraltete Heizungssysteme, zugige Fenster und eine schlechte Dämmung haben hohe Energiekosten zur Folge. Es gibt verschiedene Möglichkeiten in diesen Bereichen zu modernisieren und damit die Energiekosten zu senken. Wenn Sie alte und nicht-energetische Fenster durch moderne und besser dämmende Fenster ersetzen, können Sie Heizkosten sparen, wie beispielsweise mit Fenstern, die eine Dreifachverglasung aufweisen. Auch veraltete Heizungssysteme sollten ausgetauscht werden, um einen erheblichen Kostenvorteil zu erhalten. Lassen Sie sich hierzu am besten von Experten beraten, um die beste und sinnvollste Lösung für Ihre Immobilie zu finden und das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis zu erhalten.

Tipp: Bevor Sie verkaufen, ist es empfehlenswert, geplante Renovierungsarbeiten mit einem Makler abzuklären. Bei einem Verkauf lohnt sich nämlich nicht jede Investition und ein Profi wird Sie genau beraten können, welche Renovierungen sich positiv auf den Verkaufspreis auswirken. Das erfahrene Makler-Team von CENTURY 21 steht Ihnen gerne bei Fragen zur Verfügung.

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