Für die Erstellung des Mietspiegels sollen statt bislang vier Jahre in Zukunft sechs Jahre berücksichtigt werden, so der Kabinettsbeschluss. Diese neue Berechnungsgrundlage soll im kommenden Jahr in Kraft treten.

Der Mietspiegel bestimmt die ortsübliche Vergleichsmiete einer Kommune und dient als Grundlage für die Mietpreisbremse. Damit ein Mietvertrag aktuell in den Betrachtungszeitraum einbezogen wird, muss der Vertragsabschluss in den letzten vier Jahren erfolgt sein. Somit schlägt der Mietanstieg der letzten Jahre auch in den Werten des Mietspiegels zu Buche. Eine Erweiterung des Betrachtungszeitraums auf sechs Jahre soll die Mietsteigerungen verringern, sowohl bei den bestehenden als auch bei den künftigen Mieten. Denn je mehr Jahre Berücksichtigung finden, desto mehr könnten sich die Werte reduzieren, so das Ziel dieser neuen Gesetzesvorlage.

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