Top-Wohnimmobilien gibt es auf der ganzen Welt und natürlich werden auch hier immer wieder Anpassungen der Mieten vorgenommen, die sich dann im Index für Mieten zeigen. Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Auswertung durch den Index für Mieten, die sich auf den internationalen Mietspiegel in Bezug auf Top-Immobilien bezieht.

Die Auswertung der Mieten bezieht sich auf den Zeitraum von März 2014 bis hin zu März 205. In diesem Zeitraum gab es einen allgemeinen Anstieg in Höhe von 1,3%. Damit zeigt sich erstmals seit dem Jahr 2010 wieder ein besonders niedriges Wachstum, was natürlich vor allem die Mieter freuen dürfte. Die Ermittlung der Mieten erfolgte durch die Immobilienberatung Knight Frank. Zur Auswertung standen die Wohnungs-Spitzenmieten von insgesamt 18 global besonders wichtigen Städten.

Verlust für die Investoren

Im Vergleich: Im Vorjahr gab es einen Anstieg in Höhe von 3,5%. Für die Investoren der Spitzenimmobilien bedeutet dies natürlich einen Verlust, den sie hier einfahren. Der Grund wird in den nur langsam steigenden Mieten in Städten wie Dubai oder auch Nairobi gesehen. Vor einem Jahr gab es in diesen Städten Zuwachsraten im zweistelligen Bereich. Ein aktueller Blick zeigt: In Dubai liegt das Jahresplus bei 1,4%, in Nairobi dagegen gerade einmal bei 0,7%.

Angeführt wird das Ranking von der Stadt Tokio. Hier konnte ein Zuwachs in Höhe von 8,1% erzielt werden. Dicht auf den Versehen ist der Spitze dieses Mal Kapstadt. Hier gab es einen Zuwachs in Höhe von 8,0%. Darauf folgt eine lange Zeit erst einmal nichts, bis sich dann schließlich New York auf Platz 3 der Städte begibt und einen Zuwachs in Höhe von 5,9% bieten kann.

Die Regionen im Blick

Werden bei der Auswertung die Regionen betrachtet, so liegt Afrika an der Spitze. Hier gibt es einen Zuwachs in Höhe von 4,3%. Darauf folgt Nordamerika mit 3,2%. Interessant ist auch der Blick auf Moskau. So zeigt sich hier, dass der Rubel mit seinem schwachen Stand den Dollar in den Mietverträgen abgelöst hat. Das verringert den Verlust zumindest auf dem Papier. So sind die Mieten in Moskau in Bezug auf den Dollar um 42% gefallen, in Bezug auf den Rubel lediglich um 5,3%.

Auch Dubai muss Verluste anmelden. Im ersten Quartal des aktuellen Jahres sind die Mieten um 0,6% gefallen. Seit Mitte 2011 lagen die Mieten nicht mehr im negativen Bereich sondern sind stets gestiegen. Das hat sich nun geändert.

Positive Ausblicke für Mieter

Wie sich der Index im kommenden Jahr weiter entwickelt, lässt sich nur schwer vorhersagen. Gerade für die Mieter jedoch hat diese Entwicklung viele positive Aspekte. Wer noch darüber nachgedacht hat, in Top-Immobilien in Form von einem Mietvertrag zu investieren, der sieht nun vielleicht die richtige Zeit gekommen. Inhaber der Immobilien sollten aber dennoch nicht versuchen, diese direkt zu veräußern. Auch wenn der Trend für die Mieten derzeit nach unten geht, ist in den meisten Regionen noch immer ein leichter Anstieg zu verzeichnen, so dass sich die Verluste der Immobilieninhaber noch in Grenzen halten. Dennoch kann es sein, dass es nun zu Veränderungen auf dem internationalen Immobilienmarkt kommt, die sich im Angebot sowie im Preis zeigen.

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