Die Nachfrage nach Finanzierungen zum Wohnungsbau reißt nicht ab. Zu diesem Ergebnis kommt die KfW nach einer Analyse des ersten Halbjahrs 2018. Zudem wird damit gerechnet, dass die Nachfrage im zweiten Halbjahr stark steigen wird, Grund sei hierfür die Abwicklung des Baukindergeldes über die KfW.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Zahlen relativ konstant geblieben. Der Anteil der inländischen Förderung der KfW beträgt 27,1 Milliarden Euro des gesamten Volumens von 36,1 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 27,6 Milliarden Euro Anteil an einem Gesamtvolumen von 36,5 Milliarden Euro. Die Förderung wird dabei größtenteils von der Wohnungsbauförderung bestimmt. Gemäß den Angaben des KfW werden Programme zur energieeffizienten Bestandsimmobiliensanierung besonders nachgefragt.

Während die Nachfrage in den Förderschwerpunkten Bildung und Wohnen & Leben ein wenig zurückgegangen ist (von 3,6 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2017 auf 3,2 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2018), ist das Gesamtvolumen im Förderschwerpunkt Energieeffizienz & Erneuerbare Energie von 8,6 Milliarden Euro im Vorjahr auf aktuell 9,2 Milliarden Euro gestiegen. In diesem Bereich leiste die Bestandssanierung einen wesentlichen Beitrag, so die KfW.

Einführung des Baukindergeldes im zweiten Halbjahr 2018

Da die Abwicklung des Baukindergeldes über die KfW erfolgt, wird damit gerechnet, dass im zweiten Halbjahr 2018 ein weiteres Plus erfolgen wird. Die Beantragung des Baukindergeldes soll ab September 2018 möglich sein, so die Planung der Bundesregierung. Hierfür hat die Große Koalition etwa 2,7 Milliarden einkalkuliert, von denen Familien über einen Zeitraum von zehn Jahren pro Kind 1.200 Euro erhalten sollen. Des Weiteren sehen die Pläne der Bundesregierung ein zusätzliches Bürgschaftsprogramm vor, um beim Ersterwerb einer Wohnimmobilie den Eigenkapitalanteil zu erhöhen. Auch diese Abwicklung soll über die KfW erfolgen.

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