Es stehen für die Reduzierung von Barrieren mehr Mittel zur Verfügung. Im Jahr 2019 betrugen die Zuschüsse des Bundesinnenministeriums für die Barrierereduzierung noch 75 Millionen Euro. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage sind die Fördermittel für das laufende Jahr um 25 Millionen Euro auf insgesamt 100.000 Millionen Euro erhöht worden.

Die Zuschüsse dienen dazu, dass private Haushalte Barrieren in ihren Wohnungen reduzieren, unabhängig vom Alter. Im Einzelfall kann die von der staatlichen Förderbank KfW ausgezahlte Summe bei bis zu 6.250 Euro liegen, um im Wohnungsbestand die Barrieren zu reduzieren und somit für mehr Sicherheit zu sorgen.

Zuschüsse für Eigentümer und Mieter

Sowohl private Eigentümer als auch Mieter können die finanzielle Unterstützung der KfW in Anspruch nehmen, um altersgerechte Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen beispielsweise die Beseitigung von Schwellen sowohl vor als auch in der Wohnung sowie der Einbau bodengleicher Duschen. Es muss ein Fachunternehmen mit der Durchführung der Maßnahmen beauftragt werden. Dafür ist es erforderlich, mindestens 2.000 Euro zu investieren und die Zuschüsse sind nur dann erhältlich, wenn die Maßnahmen beim Antragszeitpunkt noch nicht begonnen wurden.

Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts hatten im Jahr 2018 von den gesamten Seniorenhaushalten 85 % keinen stufenlosen Zugang zu ihrer Wohnung. Lediglich 2 % der Wohnungen erfüllten hierzulande alle Merkmale des barrierearmen Wohnens.

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