Eine kleine Übersicht der aktuellen Immobiliennachrichten

Nordrhein-Westfalen: Wohnungszahl knackt erstmalig 9-Millionen-Grenze

Erstmalig sind in Nordrhein-Westfalen über 9 Millionen Wohnungen registriert worden. Laut dem Statistischen Landesamt „Information und Technik Nordrhein-Westfalen” gab es zum Jahresende 2018 9,01 Millionen Wohnungen, Einheiten in Wohnheimen mit eingerechnet. Das entspricht einem Anstieg um 0,5 % im Vergleich zum Vorjahr und verglichen mit Ende 2010 sogar ein Plus um 3,4 %.

Saarland: Verlangsamter Anstieg der Wohnungsmieten

Zwischen 2017 und 2018 sind die Mieten im Saarland noch durchschnittlich um 8 % in die Höhe geklettert, während das kleinste der Flächenländer in den letzten zwölf Monaten bei den Wohnungsmieten nur noch ein Plus von 4,1 % verzeichnet. Das ist das Ergebnis des vom Branchenverband IVD erstellten Immobilienpreisspiegels.

Bei den zum Kauf angebotenen Immobilien sind die Preise für Einfamilienhäuser innerhalb der ersten sechs Monate in 2018 um 3 % angestiegen und Eigentumswohnungen sind um 5,5 % teurer geworden. Während die Wohnungspreise im ländlichen Raum relativ konstant geblieben sind, konnten Saarbrücken, Saarlouis und Homburg die größten Preissteigerungen registrieren. In Dillingen sind die Preise für Eigentumswohnungen mit 8 % am stärksten gestiegen, gefolgt von Saarbrücken mit 7 %. Während die Wohnungspreise in Dillingen bei 1.400 Euro pro Quadratmeter liegen, sind es in der Landeshauptstadt Saarbrücken bereits 3.150 Euro pro Quadratmeter.

Der Wohnungsbauüberhang vergrößert sich

In 2018 ist die Zahl der Wohnungen gestiegen, die zwar genehmigt aber nicht gebaut wurden. Dieser Bauüberhang betrug am Ende des Jahres 2018 bundesweit etwa 694.000 Einheiten, wie die Bundesregierung auf Anfrage der FDP mitteilte. Ende 2017 lag der Bauüberhang nach Angaben des Statistischen Bundesamts bei rund 653.300 Einheiten, was innerhalb des letzten Jahres ein Plus um 40.700 bedeutet.

Berlin stellt Hochhausleitbild vor

In der deutschen Hauptstadt geht es hinauf – die Berliner Senatsbaudirektorin hat nun Auflagen für den Hochhausbau vorgestellt. Nach dem Hochhausleitbild sollen unter anderem Häuser, die mehr als 60 m hoch sind, multifunktional genutzt werden. Das bedeutet, dass ein reines Wohn- oder Geschäftsgebäude nicht mehr möglich ist. Sowohl das Erdgeschoss als auch das Dachgeschoss sollen für die Öffentlichkeit zugänglich sein, indem dort beispielsweise Restaurants eingerichtet werden. Auch auch Umweltfreundlichkeit müsse beim Bau geachtet werden.

Nun muss das Berliner Abgeordnetenhaus über das Hochhausleitbild abstimmen.

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