In Wiesbaden wurde mehr Umsatz mit Immobilien erzielt

Im Stadtgebiet von Wiesbaden wurden Immobilientransaktionen mit einem Volumen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro verzeichnet, wie die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Immobilienwerte bekannt gab. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus um 19 %.

In 2019 haben sich die registrierten Kaufverträge bei Wohneigentum und Teileigentum verglichen mit dem Jahr zuvor um 9 % erhöht und beliefen sich insgesamt auf 1.760. Während bebaute Grundstücke sich um 2 % auf 570 Verträge erhöht haben, gab es bei unbebauten Grundstücken ein Plus um 7 % auf 400 Verträge. Durchschnittlich kostete ein unbebautes Wohngrundstück in Wiesbaden 1.400 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2019. Einen Preisrückgang registrierten dahingegen Neubaueigentumswohnungen. Diese waren in 2019 für durchschnittlich 5.810 Euro je Quadratmeter zu haben und kosteten somit 5 % weniger als noch in 2018. Für frei stehende Einfamilienhäuser mussten im Durchschnitt 950.000 Euro auf den Tisch gelegt werden. Altbauvillen wechselten sogar teilweise für eine Summe von 3 Millionen Euro den Besitzer.

Nordrhein-Westfalen verzeichnet mehr Baugenehmigungen

In 2019 ist in Nordrhein-Westfalen der Bau von 3,3 % mehr Wohnungen genehmigt worden als noch im Jahr zuvor. Nach den vorläufigen Zahlen des Statistischen Landesamts Information und Technik Nordrhein-Westfalen ist der Bau von insgesamt 57.298 neuen Wohnungen genehmigt worden, während in 2018 die Zahl der Genehmigungen 55.492 betrug.

Gesetzentwurf: Keine Kündigung für Mieter in der Coronakrise

In der derzeitigen Coronakrise stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel. Ohne Job kein Einkommen. Ohne Einkommen wird es für Mieter schwierig sein, die Miete zu bezahlen. Daher hat die Bundesregierung eine neue Gesetzesvorlage auf den Weg gebracht, um einem Verlust der Wohnung vorzubeugen. Der Entwurf sieht vor, dass eine Kündigung aufgrund von Mietschulden während der momentanen Situation nicht möglich ist.

Nach dem Papier der Bundesministerien für Justiz, Inneres und Wirtschaft soll diese neue Regelung zwischen dem 01. April bis zum 30. September 2020 gültig sein. Dies gilt sowohl für Mieter von Wohnraum als auch für Mieter von Gewerberäumen. Die Mieter sind jedoch weiterhin dazu verpflichtet ihre Miete zu zahlen. Diese Gesetzesvorlage soll noch diese Woche im Bundeskabinett sowie im Bundestag beschlossen werden.

Auch Vermieter müssen unterstützt werden

Immobilienverbände und Immobilienunternehmen betonen, dass während der Coronakrise neben Mietern auch Vermieter geschützt werden müssen. Es sei wichtig, dass die Regierung auch Eigentümer unterstützt, die Schwierigkeiten haben, ihre Darlehen zu bedienen. Momentan verzichten bereits viele Vermieter auf Mahnungen, damit ihre Mieter entlastet werden. Lediglich den Kündigungsschutz zu erhöhen genüge nicht.

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