München erreicht die angestrebten Wohnungsbauziele nicht

In München sollten 8.500 neue Wohnungen entstehen – so der Plan. Doch im Jahr 2019 wurden nur 7.121 Wohnungen tatsächlich fertiggestellt. Münchens Stadtbaurätin begründet dies zum einen durch die gestiegenen Baukosten und zum anderen durch die mangelnde Kapazitäten bei den ausführenden Unternehmen.

Da auch in München ein Trend zu Singlehaushalten erkennbar ist, bestehe pro Person ein höherer Verbrauch an Wohnfläche. Nach Ansicht des IVD-Instituts seien dringend mehrere Jahre lang 5-stellige Fertigstellungen pro Jahr nötig, um dem Bedarf besser gerecht zu werden. Die fehlende Bautätigkeit könne später weder durch die Mietpreisbremse noch durch den Mietpreisdeckel behoben werden.

Teurere Wohnpreise im Umland von Kassel

Im Zeitraum zwichen 2011 und 2019 sind die Preise für bebaute Grundstücke im Landkreis Kassel (ausgenommen das Stadtgebiet Kassel selbst) im Norden Hessens durchschnittlich um 62 % angestiegen. Zu diesem Schluss kommt der regionale Gutachterausschuss für Immobilienwerte in seinem aktuellen Bericht für das Jahr 2019.

Im Vergleich zum Vorjahr sind frei stehende Einfamilienhäuser sowie Zweifamilienhäuser durchschnittlich um 29.000 Euro teurer geworden. Im Jahr 2019 betrug der Durchschnittspreis somit 231.000 Euro. Der Quadratmeterpreis für neu erbaute Eigentumswohnungen lag 2019 durchschnittlich bei 2.750 Euro und im Bestand bei 1.450 Euro. Der durchschnittliche Preis für Wohnbaugrundstücke betrug 87 Euro je Quadratmeter.

BG Bau passt Beitragsstundung an die aktuelle Krisensituation an

Auch Bauunternehmen sind stark von den Maßnahmen betroffen, die hierzulande zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus ergriffen wurden, wie die Berufsgenossenschaft Bau (BG Bau) mitteilt.

Aus diesem Grund hat die gesetzliche Unfallversicherung für die Bauwirtschaft und baunahe Dienstleistungen die Regeln für die Stundung und Ratenzahlung der Beiträge gelockert, um beitragspflichtige Unternehmen finanziell zu entlasten.

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