Die Deutschen sehen den Mietendeckel positiv

Nach einer von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Deutschlandtrend durchgeführten Studie wird der Berliner Mietendeckel von 71 % der Deutschen positiv bewertet. Eine noch höhere Resonanz gab es bei den Mietern: 81 % der befragten Mieter gaben an, dass sie diese Regulierung befürworten. Im Rahmen dieser Studie wurden 1.003 Teilnehmer nach einem repräsentativen Zufallsauswahlsprinzip befragt.

Die Zahl derer, die tatsächlich besorgt darüber sind, in zehn Jahren die Miete nicht mehr bezahlen zu können, ist jedoch mit 29 % vergleichsweise gering. Von diesen 29 % gaben 10 % an, dass sie sich starke Sorgen um die Bezahlbarkeit ihrer Miete machen. Obwohl der Mietendeckel einen relativ hohen Anklang findet, sind 81 % der Befragten mit der Wohnungspolitik insgesamt unzufrieden.

Einnahmerekord durch Grunderwerbsteuer

Die Länder dürfen seit 2006 den Steuersatz für die Grunderwerbsteuer selbst bestimmen und seitdem wurde der Steuersatz mehrmals erhöht, mit satten Gewinnen für die Länder: Im Jahr 2019 haben die Länder 15,8 Mrd. Euro durch die Grunderwerbsteuer erzielt – das ist ein neuer Rekord und im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Plus von 12,1 %. Besonders der Monat Dezember verzeichnete mit 1,5 Mrd. Euro – bzw. einem Plus von 28,4 % – einen hohen Anstieg. Diese Zahlen gab das Bundesfinanzministerium bekannt.

Günstigeres Baugeld

Nach einem Anstieg der Zinsen für Baugeld im Dezember und Januar sind diese nun nach Angaben des Baufinanzierers Interhyp im Februar wieder gefallen, nämlich um 10 Basispunkte. Aktuell gibt es ein zehnjähriges Darlehen für durchschnittlich 0,76 %.

Anstieg der Wohnungspreise in Dresden

In Dresden sind zum Ende des Jahres 2019 innerhalb der Jahresfrist die tatsächlich gezahlten Preise für Eigentumswohnungen um 5,3 % in die Höhe geklettert. Derzeit liegen die teuersten Quadratmeterpreise für Wohnungen in Dresden bei bis zu 5.727 Euro, während die Hauspreise einen Anstieg um 1,2 % verzeichneten und für durchschnittlich 2.433 Euro pro Quadratmeter zu haben sind.

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