Nach Ansicht von Investoren sind Immobilien in Deutschland zu teuer, wie eine von Universal-Investment durchgeführte Investorenumfrage ergab. Die Investoren sehen die Preise für Anlageimmobilien hierzulande als zunehmend inakzeptabel an.

An der Umfrage, die bereits zum siebten Mal stattfand, nahmen institutionelle Investoren teil, die über ein Gesamtvermögen von 202,4 Milliarden Euro verfügen. Während im Vorjahr nur 8 % der befragten Investoren das Preisniveau in den Core-Lagen Deutschlands als „nicht mehr akzeptabel“ einstuften, waren es in diesem Jahr bereits 29,4 %.

Wie die Umfrage ergab, hat Deutschland in der Gunst derjenigen Anleger nachgelassen, die ihren Investitionsschwerpunkt auf deutsche Immobilien setzen. Demnach hat sich die Zahl der Investoren von ehemals 70 % im Jahr 2018 auf aktuell 54 % reduziert. Als beliebteste Nutzungsart verzeichnet die Universal-Investment-Umfrage mit 53 % Zustimmung weiterhin Büroimmobilien, gefolgt von Wohnimmobilien mit 23 % Zustimmung. Lediglich 8 % der Invesitionsgelder sollen in Handelsimmobilien fließen.

Des Weiteren hat die Befragung festgestellt, dass eine wachsende Zahl Interesse an Märkten vorweist, die sich außerhalb Europas befindet. Von den befragten Anlegern antworteten 4 %, dass sie in Zukunft Investitionen in Nordamerika tätigen möchten, während es in 2018 erst 0,8 % waren. Auch das Interesse an Investitionen in der Region Asien-Pazifik hat sich vergrößert, und zwar von 0,8 % im Jahr 2018 auf aktuell 9 %. Rund ein Drittel der Investoren gaben an, in Europa (Deutschland ausgenommen) investieren zu wollen.

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