Während die B-Städte in Deutschland sowohl bei nationalen als auch bei internationalen Anlegern beliebt sind, sind deutsche Anleger mit Investitionen in B-Städten im Ausland eher zurückhaltend. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage.

Im Rahmen des Investitionsklimaindex von Union Investment wurden 150 institutionelle Investoren über ihre Zielmärkte befragt. Dabei kam heraus, dass 80 % der befragten deutschen Anleger mit dem Gedanken spielen in B-Städte innerhalb Deutschlands zu investieren. Wenn es sich jedoch um B-Städte außerhalb des Landes, d. h. in anderen Ländern Europas handelt, dann sind die deutschen Investoren weniger interessiert. Am beliebtesten sind unter den deutschen Anlegern die Niederlande und Frankreich, jedoch nur mit einer Quote von 10 %.

Auf der anderen Seite gaben dagegen 56 % der befragten Anleger aus Frankreich und 52 % der befragten Anleger aus Großbritannien an, dass sie sich durchaus vorstellen könnten, in eine deutsche B-Stadt zu investieren.

Positiver Ausblick für 2020

Für das laufende Jahr wird damit gerechnet, dass so viel Kapital in europäische Immobilien investiert wird, dass das Vorjahresniveau erreicht, wenn nicht sogar übertroffen wird. Die Experten erwarten in Bezug auf die Assetklasse Wohnen sogar damit, dass der Umsatz um 51 % wächst.

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