In Bezug auf den Haushalt für Wohnen und Bauen wurden in einer Sitzung des Bundestags-Haushaltsausschusses zusätzliche Punkte festgelegt.

Städtebauförderung der Großen Koalition

Zum einen wurde beschlossen, dass die Städtebauförderung in Höhe von 790 Millionen Euro stetig gemacht werden soll. Es ist zudem geplant, dass Hamburg und Saarbrücken, die als Modellregionen auserkoren wurden, weitere 100 Millionen Euro erhalten sollen. Die starke Förderung des Städtebaus spiele bei der Sicherung lebenswerter Wohnquartiere sowie dem dortigen sozialen Zusammenhalt eine sehr wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang solle auch der Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier” mit zusätzlichen 200 Millionen Euro fortgesetzt werden. Mit diesem Förderprogramm soll die quartiersbezogene Integration sowie der soziale Zusammenhalt beispielsweise durch die Entstehung von Bibliotheken, Bürgerhäusern, Kindertagesstätten, Spielplätzen und Sportplätzen gefördert werden. Die Kommunen erhalten dabei Unterstützung durch Bund und Länder.

Zusätzliche finanzielle Fördermittel geplant 

Eine Zusage von erneuten 75 Millionen Euro erhielt das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen”. Auch die Fortsetzung des Bundesprogramms für ländliche Entwicklung (Bule) wurde bestätigt und hierfür sollen 55 Millionen Euro bereitgestellt werden.

Bis zum Jahr 2021 wird der Mindestetat für das Baukindergeld mit 2,7 Milliarden festgelegt. Der soziale Wohnungsbau soll im Jahr 2019 Zuschüsse von 1,5 Milliarden erhalten. Für frei finanzierte und bezahlbare Mietwohnungen sei auch eine Sonder-Afa geplant, diese soll über einen Zeitraum von vier Jahren bei 5 % pro Jahr liegen.

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