In Deutschland haben Eigenheime, die in der Fabrik industriell vorproduziert wurden, Marktanteile gewonnen. So nahm die Zahl der Baugenehmigungen für Fertighäuser bundesweit zu.

Laut dem Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF), der sich bei seiner Angabe auf Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) stützt, haben im ersten Quartal dieses Jahres 4.935 Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise eine Baugenehmigung erhalten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergibt das einen Zuwachs um 12,1 %. Zeitgleich verzeichnete der gesamte Markt nur ein Plus von 1,6 %. Während Destatis die genehmigten Wohneinheiten (alles in allem 25.982 in Ein- und Zweifamilienhäusern) miteinrechnete, zählte der BDF stattdessen nur die genehmigten Gebäude (23.605). Demnach übertrifft der Fertighausanteil (20,9 %) aller genehmigten Ein- und Zweifamilienhäuser, zum ersten Mal die 20-%-Marke.

Baden-Württemberg Spitzenreiter

Die Mehrzahl der Genehmigungen gab es in Baden-Württemberg mit einem Marktanteil von rund zwei Fünfteln. Auf dem zweiten Platz liegt Hessen mit 30,9 %. Mit 14 % lag die Fertigbauquote hingegen in Nordrhein-Westfalen unter dem Durchschnitt.

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