In den letzten Wochen häufen sich Berichte über eine möglich Immobilienblase in Deutschlands Großstädten. Doch nicht überall herrscht dieses Risiko.

Bei einer Immobilienblase handelt es sich um ein Phänomen, bei dem die Immobilienpreise in einigen Regionen und Städten immer weiter steigen – auch über den eigenen Wert des Grundstücks oder Gebäudes hinaus. Sobald die Immobilienblase platzt, wird es zu einer drastischen Werteinbuße kommen – umso wichtiger ist es für potenzielle Käufer zu wissen, wo die Preise in den nächsten Jahren stabil bleiben.

Expertenmeinungen über die Preisentwicklung

Doch keine Sorge, in drei von vier deutschen Städten und Kreisen, soll das Risiko eines rapiden Wertabfalls laut Experten äußerst gering sein – im Gegenteil, die Immobilienpreise scheinen bis 2030 in rund 200 deutschen Gemeinden stabil. Dazu gehören vor allem Kreise in Süddeutschland, wie

  • München,
  • Ebersberg,
  • Freising,
  • Dachau,
  • Stuttgart und
  • Freiburg.

Weniger hoch ist die Werthaltigkeit in Nord- und Mitteldeutschland, doch auch in Berlin, Hamburg, Köln und Bonn ist die Gefahr eines plötzlichen Wertverlusts äußerst unwahrscheinlich.

Einflussfaktoren auf den Werthaltigkeits-Index

Zur Feststellung der wahrscheinlichen Preisentwicklung von Immobilien hat das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos zahlreiche makro- und sozioökonomische Indikatoren anhand der Altersstruktur, Haushaltsentwicklung, Bevölkerungsentwicklung und Nachfrage nach Wohnflächen analysiert.

Letzteres brachte zum Vorschein: Der Trend zu großen Wohnflächen geht zurück. Am begehrtesten sind künftig Wohnungen mit rund 70 m² für Singles und kleine Familien. Die Nachfrage nach riesigen Häusern hingegen sinkt in den meisten Teilen Deutschlands.

Ähnliche Beiträge