Die sieben Topstädte in Deutschland haben in 2018 zwar einen Anstieg der inserierten Wohnungsmieten verzeichnet, jedoch fiel das Wachstum mit 4,2 % nicht so stark aus wie noch in 2017 (5,9 %). Zu diesem Ergebnis kommt die Beratungsgesellschaft empirica.

Somit gibt es eine rückläufige Steigerungsrate, erstmalig seit 2014. Während in Berlin mit 6,4 % der größte Zuwachs registriert wurde, gab es in Hamburg mit 1,3 % den geringsten Anstieg. In den deutschen Top-Städten nahmen die inserierten Preise für Eigentumswohnungen im Vergleich zum Jahr zuvor (2017: 9,5 %) um 11,4 % zu.

Der abgeschwächte Anstieg der Mieten lasse sich laut empirica auf die steigenden Neubauzahlen zurückführen. Aber auch das Ausweichen von jungen Familien, Geringverdienern und Studierenden ins Umland der Großstädte oder in Universitätsstädte der zweiten Reihe wird als Grund für das Abflauen genannt. Der Anstieg der Kaufpreise lässt sich dadurch begründen, dass Investoren sich von den Niedrigzinsen noch immer gute Renditemöglichkeiten versprechen.

Mieten in München am teuersten

München bleibt in Bezug auf die Mieten die teuerste Stadt. In der bayerischen Landeshauptstadt lag das Wohnungsangebot im vierten Quartal 2018 bei 15,95 Euro pro Quadratmeter, ganz gleich welches Baujahr. Bei den Neubauwohnungen, die ab dem Jahr 2000 entstanden sind, lagen die Preise bei 17,56 Euro pro Quadratmeter. Eigentumswohnungen (jedes Baujahr) wurden in München zum Preis von 8.404 Euro pro Quadratmeter inseriert und die Quadratmeterpreise für Neubauwohnungen ab Baujahr 2000 lagen bei 8.249 Euro.

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