Derzeit wird so häufig wie nie darauf hingewiesen, dass die Zinsen für den Kauf von einer Wohnung oder einem Haus besonders niedrig sind. Viele Immobilienkäufer entscheiden sich daher nun für den Kauf. Die Zinsen bleiben aber nicht immer so niedrig. Wie kann sich vor einem Zinsanstieg geschützt werden?

Laut Angaben der Bundesbank sind die Preise für Immobilien seit 2011 um rund 20% angestiegen. Gleichzeitig heißt es dennoch, der Kauf ist so günstig wie nie. Das liegt an den derzeit niedrigen Zinsen für die Finanzierung.

Es scheint, als können Immobilienkäufer nicht mehr lange von den guten Zinssätzen profitieren. Nach und nach scheint der Zins wieder zu steigen. Wenn die Zinsbindung in einigen Jahren ausläuft, müssen Käufer mit hohen Neuzinsen rechnen. Eine Möglichkeit, dies zu umgehen, ist das Forward-Darlehen.

Das Forward-Darlehen wird im Voraus geschlossen und erst nach einer festgelegten Zeit ausgezahlt. Ideal also für die Anschlussfinanzierung einer Immobilie. Je länger die Auszahlung in der Zukunft liegt, desto höher sind die Zinspunkte, die aufgerechnet werden. Wer jedoch einen guten Vergleich durchführt und auf ein günstiges Angebot setzt, der kann mit einem Forward-Darlehen durchaus sparen.

Wichtig zu wissen: Gewährt das Forward-Darlehen ein anderer als das bisherige Darlehen, kann eine Abtretung der Grundschuld gefordert werden.

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