Aktuell ist die Nachfrage nach Immobilien sehr hoch und das Angebot in vielen Städten und Regionen ist gering. Diese Marktsituation führt dazu, dass sowohl Käufer als auch Mieter sich eher damit einverstanden erklären, in Bezug auf die Energieeffizienz von Wohnimmobilien Kompromisse einzugehen. So das Ergebnis einer von Immowelt durchgeführten Umfrage.

Der energetische Zustand einer Wohnimmobilie verliert zunehmends an Wichtigkeit und ist daher in vielen Fällen kein ausschlaggebendes Kriterium bei der Vermarktung. Für Immobilien, die energetisch saniert wurden, gaben 43 % der befragten Makler an, einen höheren Kaufpreis erzielt zu haben als für unsanierte Immobilien. Im Vergleich dazu waren es im Jahr zuvor noch 46 % und in 2010 sogar noch 60 %. Aufgrund von Sanierungsrückständen wird der Preisabschlag im Durchschnitt auf gegenwärtig 19,6 Prozent geschätzt.

Zu den Sanierungen, die von den befragten Maklern am häufigsten als vorteilhaft angesehen werden, gehört an erster Stelle die Dachdämmung (57 %), danach der Einbau einer Brennwertheizung (40 %), gefolgt von einer Wärmeschutzverglasung (39 %). Der Trend zur kompletten Wärmedämmung an der Fassade geht hingegen deutlich zurück. Aktuell wird diese von lediglich 18 % der befragten Maklern empfohlen, im Jahr 2010 waren es sogar noch 65 %.

 

Ob eine energetische Sanierung Ihrer Immobilie Sinn macht oder nicht, ist von verschiedenen Faktoren abhängig und kann im Rahmen einer Immobilienbewertung ermittelt werden. Die Immobilienspezialisten von CENTURY 21 stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

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