Die US-Notenbank Fed hat die Anhebung des Leitzinses zwar noch einmal wegen der schwächelnden Wirtschaft verschoben, doch für die kommenden Monate wird eine Anhebung des Leitzinses erwartet – wodurch auch Bau- und Immobiliendarlehen wieder etwas teurer werden. Wir verraten Ihnen deshalb, was Immobilienkäufer jetzt beachten müssen.

1. Sie sollten über genug Eigenkapital verfügen

Wichtig ist, in Anbetracht des eventuellen Zinsanstiegs nicht in einen blinden Aktionismus zu verfallen, sondern genau abzuwägen, ob Sie über genug Eigenkapital verfügen: Experten empfehlen 15 bis 30 % des Kaufpreises und der Nebenkosten, um eventuelle zusätzliche Kosten abzufedern. Auch die monatliche Rate sollte maximal 30 Prozent des Nettoeinkommens betragen, damit genug Geld für alltägliche Ausgaben verbleibt.

2. Eine lange Zinsbindung ist sinnvoll

Wer plant in den nächsten Wochen ein Darlehen aufzunehmen, sollte mit seiner Bank über eine möglichst lange Zinsbindung verhandeln. Je länger diese ist, umso weniger sind Sie von den Schwankungen des Marktes betroffen.

Tipp: Alternativ können Sie ein Annuitätendarlehen wählen, bei dem der Zinssatz von vornherein über den gesamten Rückzahlungszeitraum festgelegt wird.

Hier kann sich ein etwas höherer Zinssatz durchaus rentieren, da mit jeder Rate auch die Restschuld getilgt wird und Sie am Ende deutlich eher schuldenfrei sind. Vor allem die Anfangstilgung sollte nicht zu niedrig gewählt werden in Kombination mit einem niedrigen Zinssatz – dadurch verlängert sich die Abzahlung nur unnötig.

3. Vergleichen Sie die Angebote

Holen Sie sich nicht nur Angebote von Ihrer Hausbank, sondern fragen sie ruhig bei mehreren Banken an, um das beste Angebot für Ihre Bedürfnisse und Lebensumstände zu finden.

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