Die Angst vor einer Immobilienblase durch im Zuge der stetig steigenden Nachfrage und hohen Immobilienpreise in vielen deutschen Städten wächst weiter. Doch nun gibt es Hoffnung, denn wie bekannt wurde, sind die Tilgungsraten der Deutschen höher als gedacht.

In den letzten Monaten hielten sich die Gerüchte wacker, dass auch hierzulande bald eine Immobilienblase platzen könnte, ähnlich wie in den USA vor einigen Jahren, wodurch die globale Finanzkrise ausgelöst wurde. Doch viele deutsche Immobilienkäufer scheinen lieber auf Nummer sicher zu gehen, wie eine Studie des Baugeldvermittlers Dr. Klein & Co. nun zeigte.

Statt die derzeit niedrigen Zinssätze für Darlehen zu nutzen, um sich weiter zu verschulden, tilgen die Deutschen ihre aufgenommenen Kredite lieber schneller und sind dadurch früher schuldenfrei. Bereits bei der Aufnahme des Darlehens zahlen viele Kreditnehmer bereits drei Prozent der Schuldensumme wieder zurück.

Einen ähnlichen Trend belegen auch die neuesten Zahlen zur durchschnittlichen Darlehenshöhe – denn diese sinken ebenfalls. Während vor einem Jahr noch rund 169.000 Euro pro Kredit aufgenommen wurden, sind es inzwischen nur noch 164.000 Euro. Stattdessen steigt der Anteil des Eigenkapitals auf 22,37 %.

Forward-Darlehen immer beliebter

Das niedrige Zinsniveau ruft auch andere Kreditmodelle, wie beispielsweise das Forward-Darlehen auf den Plan. Inzwischen steigt das Interesse daran, sich jetzt eine geplante Immobilienfinanzierung zu niedrigen Zinsen zu sichern, die jedoch erst in bis zu 60 Monaten ausgezahlt wird.

Achtung: Das Angebot klingt verlockend, doch beachten Sie den Zinsaufschlag hierfür, welcher derzeit bei 16,62 Prozent liegt.

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