Beim Kauf einer Immobilie fallen oft hohe Steuern an. Grundsteuer und Grunderwerbsteuer schlagen hier stark zu Buche. Zudem ist ein Anstieg der Steuerhöhe in vielen Orten zu erkennen. Eigentümer und Vermieter können sich jedoch einen Teil der Steuern zurückholen.

Die Nachrichten über eine Erhöhung der Steuern für Immobilienbesitzer und Immobilienkäufer reißen nicht ab. Tatsächlich sollten sich Interessierte jedoch nicht abschrecken lassen. So ist es möglich, die Grunderwerbsteuer zu reduzieren und auf diese Weise Steuern zu sparen. Dafür ist es notwendig, im Kaufvertrag alle Bereiche extra auszuweisen, die keinen wesentlichen Gebäudebestandteil darstellen. Ist eine Einbauküche vorhanden oder befinden sich Möbelstücke im Haus, die mit übernommen werden? Vielleicht ist auch eine Sauna Bestandteil oder es gehört ein kleines Gartenhaus ohne Betonfundament mit zum Kaufpreis?

In diesen Fällen kann es sich durchaus lohnen, ein wenig Aufwand zu betreiben. Alle Posten sollten im Kaufvertrag extra aufgezählt werden und fallen so aus dem Preis für die Immobilie an sich heraus. Auf diese Weise reduziert sich auch die Höhe der Grunderwerbsteuer.

Hinweis: Auch Solaranlagen können als ein nicht wesentlicher Gebäudebestandteil ausgewiesen werden. Hier ist es jedoch wichtig, dass ein großer Teil des Stroms in das öffentliche Netz mit eingespeist wird. Wird der Strom privat genutzt, kann dies die Anlage zu einem wesentlichen Gebäudebestandteil machen.

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