Serviced Apartments werden immer beliebter, so ist im Jahr 2016 ein Anstieg auf 31.600 Einheiten verzeichnet worden, was einer Erhöhung von rund einem Drittel entspricht. Beinahe 50 Prozent der erfassten Serviced Apartments sind in den Großstädten vorzufinden, allen voran München mit 5.573, gefolgt von Berlin mit 4.533 und 4.411 befinden sich in Frankfurt.

Der Trend geht weiter nach oben

Diese Zahl stammt aus einer Marktstudie, die von der Beratungsgesellschaft Apartmentservice durchgeführt wurde. Des Weiteren sind bereits weitere Serviced Apartments in Planung, so sollen bis zum Jahr 2019 noch 9.600 zusätzliche Einheiten entstehen. Davon sollen allein im aktuellen Jahr 4.700 neue Einheiten gebaut werden. Da allerdings noch weitere Projekte hinzukommen können, ist es gut möglich, dass diese Zahl noch weiter steigen wird. Zu beachten sei außerdem, dass Apartmentservice in ihrer Erhebung lediglich Objekte erfasst, die 15 oder mehr Einheiten aufweisen und gewerblicher Natur sind. Wenn beispielsweise kleine Objekte und Studentenwohnheime hinzugezählt werden würden, so läge der Zuwachs deutlich höher.   

Steigende Preise und längerer Aufenthalt

Wohl nicht zuletzt aufgrund der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt, kristallisiert sich der Trend heraus, dass Firmen ihren neuen Mitarbeitern in den Metropolen zunächst ein Serviced Apartment stellen, um die Zeit zu überbrücken, bis eine Wohnung gefunden wird. So lag die durchschnittliche Verweildauer im Jahr 2014 noch bei 26,7 Tagen und in 2016 blieben die Mieter im Schnitt bereits 41,1 Tage in einem Serviced Apartment. Die hohe Auslastung hat vermutlich auch dazu geführt, dass die Preise gestiegen sind. Rund zwei Drittel der Anbieter bieten die Serviced Apartments nun zu höheren Mieten an, teilweise sind diese sogar bis zu 10 Prozent angestiegen.

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