Das Co-Living-Konzept ist international beliebt und dank neuer Investoren nimmt das Konzept des temporären Wohnens langsam auch in Deutschland Form an. Zur Zielgruppe des Co-Livings gehören Menschen, die oft auf Reisen sind und daher in angesagten Lagen eine flexible Mietmöglichkeit suchen und dabei gerne mit Gleichgesinnten in Kontakt stehen möchten. Co-Living ist auf junge Berufstätige, kreative Leute und Gründer zugeschnitten und gilt als Investition mit hohen Renditen.

Die moderne Art von WG-Zimmer

Das Co-Living wird in großen Metropolen weltweit immer beliebter und auch Investoren in Deutschland springen nun auf diesen neuen Trend auf. So soll beispielsweise bald im Berliner Stadtteil Moabit in einem fünfstöckigen Neubau neun Wohngemeinschaften mit 45 Zimmern eingeweiht werden. Für die Zimmer mit einer Wohnfläche von bis zu 13 m² sollen monatlich 490 bis 540 Euro fällig werden, das sind 41,50 Euro pro Quadratmeter. Es sind keine typischen WG-Zimmer wie zu Studienzeiten. Denn für das Geld erhält der Mieter eine Designer-Ausstattung auf dem Zimmer und kann auf einer Edel-Matratze erholsame Ruhe finden. Es bestehe eine Mindestmietdauer, die auf drei Monate festgesetzt sei. Nach Ablauf dieser drei Monate beträgt die Kündigungsfrist für die Mitglieder einen Monat.

Es gibt viele attraktive Standorte und Metropolen – London, Paris oder Los Angeles seien besonders beliebt. Anleger, die ihr Geld in neue Co-Living-Projekte investieren möchten, könnten laut Ansicht von Experten Nettorenditen zwischen 4,5 % und 5 % erhalten. Das Geld fließe in moderne Immobilien, die in den A-Städten in angesagten Lagen errichtet würden.

Das Co-Working

Neben dem Co-Living-Konzept gibt es auch das sogenannte Co-Working. Beim Co-Working werden Schreibtische und Räume vermietet, aber es hebt sich von herkömmlichen Büroflächen ab, denn zusätzlich erhalten die Mieter von Co-Working-Flächen auch ein ganzes Netzwerk an Fachkräften. Das Co-Working besteht aus einem bunten Mix an Berufstätigen, die zielgerichtet mit Menschen aus verschiedenen Branchen und Disziplinen auf einer Bürofläche zusammengebracht werden, um sich bei Bedarf untereinander auszutauschen. Wer arbeitet, muss natürlich auch schlafen und da bietet es sich an, diese beiden Konzepte miteinander zu verknüpfen. Das Co-Working geht also mit dem Co-Living Hand in Hand.

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