Standardwohnimmobilien, wozu Eigentumswohnungen, Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften gehören, haben seit dem Jahr 2010 wohl einen höheren Anstieg in deren Normalherstellungskosten (NHK) verzeichnet, als der Baukostenindex zeigt.

Dies ist das Ergebnis einer Objektdatenbank-Auswertung des Baukosteninformationszentrums (BKI) Deutscher Architektenkammern. Bei der Auswertung wurde ermittelt, dass die Herstellungskosten um bis zu 24 % höher sind, als wenn die NHK-Werte 2010 anhand des Baukostenindex fortgeschrieben werden.

Auch der in Erfurt ansässige Kooperationspartner on-geo beteiligte sich an der BKI-Auswertung. Es wurden rund 1.200 Daten ausgewertet. Dabei fiel auf, dass besonders Schwarmstädte einen Anstieg der Kosten verzeichnen. In Zukunft wollen das BKI und on-geo auch jährlich eine aktuelle Ermittlung der Normalherstellungskosten für Wohngebäude durchführen. Anhand dieser Daten, gemeinsam mit den regionalen BKI-Faktoren, soll eine wirkungsvolle Feststellung der Gebäudeherstellungskosten hinsichtlich der Beleihungswertermittlung erfolgen. 

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