Interessenten von Immobilien haben es nicht leicht: Es gilt nicht nur, bauliche Mängel vor dem Kauf herauszufinden oder einen guten Preis auszuhandeln, sondern inzwischen ist das Preisgefälle zwischen einzelnen Städten und Regionen so groß, dass es sich definitiv lohnt, in einen anderen Teil Deutschlands zu ziehen, um beim Kauf eines Hauses oder Baulandes ordentlich zu sparen – sofern Beruf und Familie dies zulassen. 

Süddeutsche Regionen sind ein teures Pflaster

München, Stuttgart und Frankfurt am Main führen die Liste der teuersten Baugrundstücke an – dort kostet der Quadratmeter Bauland zur Zeit rund 800 bis 1.250 Euro. Aber auch die norddeutsche Hansestadt Hamburg ist mit durchschnittlich 515 Euro/ m² unter den ersten Fünf zu finden.

Sparen können Bauherren jedoch in den Regionen rund um Leipzig und Dresden, auch Berlin ist mit rund 170 Euro/ m² deutlich günstiger. Auch beim Kauf von Eigentumswohnung können Sie derzeit Schnäppchen machen: In Essen, Dortmund und Leipzig sind die Kaufpreise in den letzten Jahren um über 20 % gesunken.

Wieso dieses Preisgefälle?

Experten führen diese Entwicklung u.a. auf die Entwicklung des Arbeitsmarktes und dem Zuzug von EU-Ausländern zurück, wodurch die Preise in einigen Regionen massiv steigen – und in anderen drastisch sinken.

Dadurch haben sich in den letzten Jahren Trendgegenden entwickelt – zu denen nicht nur Frankfurt, Hamburg oder München gehören, sondern auch kleinere Städte wie Münster, Dachau und Garmisch-Partenkirchen.

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