Die Investition in Immobilien ist nach wie vor bei deutschen Anlegern gern genutzt, um das Geld möglichst gewinnbringend anzulegen. Dabei liegt der Fokus aber nicht nur auf Wohnhäusern sondern immer mehr auch auf Ferienimmobilien. Die Investition in Ferienimmobilien wird von vielen Käufern als Möglichkeit angesehen, eine hervorragende Rendite zu erhalten.

Auch im Jahr 2015 wird deutlich, dass Ferienimmobilien in Deutschland zu den beliebtesten Immobilien gehören. Mehr als die Hälfte der Käufer sucht sich Ferienimmobilien in fast schon direkter Nähe zum eigenen Wohnsitz. Der Vorteil dabei ist, dass die Kontrolle über die Immobilie auf diese Weise einfach ist. Generell ist die Lage der Immobilie ein deutliches Kriterium für oder gegen einen Kauf. Mehr als 80% der Investoren machen den Kauf unter anderem von der Lage abhängig.

Der erfüllte Traum von der Ferienimmobilie

Es stellt sich natürlich die Frage, warum Ferienimmobilien schon lange sehr beliebt sind und es in der Krise meist auch bleiben. Viele Investoren entscheiden sich mit dem Kauf einer solchen Immobilie, einen Traum wahr werden zu lassen. Der klassische Traum, als Rentner den letzten Lebensabschnitt auf Mallorca zu verbringen, ist in vielen Köpfen vorhanden. Allerdings kann Mallorca hier auch durch andere Orte, wie Usedom oder Tirol ersetzt werden – je nachdem, wo die eigenen Vorlieben liegen. Dabei steigt auch das Interesse an hochpreisigen Immobilien, denn im Laufe der Jahre sind immer mehr Käufer bereit, durchaus bis zu einem Betrag in Höhe von 500.00 Euro als Investition für die Ferienimmobilie zu gehen.

Im Hinterkopf beim Kauf von einem Zweitwohnsitz oder einer Ferienimmobilie ist jedoch nicht nur die eigene Nutzung. Rund 60% der Eigentümer legen Wert darauf, die private Nutzung mit der Vermietung kombinieren zu können und die Immobilie so ein Stück weit natürlich auch zu einer Altersvorsorge zu machen. Die Immobilie als Altersvorsorge liegt jedoch weiter hintern bei den Kaufmotiven.

Die wichtigsten Kriterien im Überblick

Bei der Suche nach der passenden Ferienimmobilie stellt sich natürlich immer auch die Frage, welche Kriterien die Immobilie erfüllen muss. Als eines der Hauptkriterien wird hier die Infrastruktur angesehen. Eine ruhige Lage mit möglichst kurzen Wegen zu Stadt- oder Ortskernen, zum Strand oder auch in die Natur erhöht die Chancen, die Immobilie gut vermieten zu können. Hervorragend sind Immobilien, die das ganze Jahr über von den Urlaubern gerne in Anspruch genommen werden. Der Grundriss sollte modern sein, der Blick vom Fenster auf das Meer oder in die Berge ist natürlich ein Pluspunkt. Auch bei der Größe gibt es klare Vorlieben. Im Durchschnitt haben Ferienimmobilien eine Grundfläche von 115 Quadratmetern. Wie die letzten Jahre zeigen, ist die Tendenz steigend.

Das sind die Toplagen in Deutschland

Ein Blick auf die Preissteigerungen in den letzten Jahren macht deutlich, dass sich an den Toplagen nichts verändert hat, an den Preisen allerdings schon. Während der Quadratmeter auf Sylt 2014 noch durchschnittlich 13.000 Euro betrug, liegt er heute bei 17.000 Euro. Die Nordseeinsel ist damit die Toplage mit den höchsten Preisen. Dicht gefolgt von Norderney, wo inzwischen 16.000 Euro pro Quadratmeter aufgerufen werden. Aber auch der Tegernsee ist mit 14.000 Euro pro Quadratmeter bei den Toplagen ganz vorne mit dabei.

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