Das Statistische Bundesamt (Destatis) geht davon aus, dass die Wohnfläche pro Einwohner im Schnitt zurückgegangen ist. Diese neue Annahme steht im Gegensatz zu früheren Berichten und beruht sowohl auf einer Analyse des Mikrozensus 2011 als auch auf die Auswertung des zusätzlichen Mikrozensus für das Jahr 2014.

Laut dieser Analyse verfügte jeder Einwohner im Jahr 2010 über durchschnittlich 45,1 qm Wohnfläche. Im Jahr 2014 reduzierte sich diese pro Kopf Wohnfläche dann auf 44,5 qm.

Die Durchschnittsgröße einer Wohnung verzeichnete allerdings einen leichten Anstieg, und zwar betrug diese im Jahr 2010 noch 92,1 qm und im Jahr 2014 dann 92,9 qm.

Frühere Zahlen des Statistischen Bundesamts hinfällig

Das Statistische Bundesamt hat in früheren Berichten angenommen, dass die Wohnfläche pro Einwohner zugenommen hätte, und hatte diese für das Jahr 2014 zunächst mit 46,5 qm pro Kopf angegeben, was zwei Quadratmeter mehr entspricht als jetzt ermittelt wurde.

Für die früheren Angaben wurden allerdings nur die Statistiken zu Wohnungsbestand und Bevölkerung zurate gezogen. Für die nun bekannt gewordenen Zahlen für die Jahre 2010 und 2014 dient der Mikrozensus, bei dem Haushalte repräsentativ befragt wurden. Einberechnet wurden außerdem die Anzahl der Nebenwohnungen sowie die Leerstandsquote.

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