In der Baubranche wächst die Nachfrage, allerdings fehlt es laut einer Prognose der Bundesvereinigung Bauwirtschaft an neuen Mitarbeitern, um die steigende Nachfrage auch decken zu können. Etwa 385.000 Betriebe werden vom Verband Bundesvereinigung Bauwirtschaft vertreten und der Verband nimmt an, dass im laufenden Jahr zusätzlich ca. 35.000 Beschäftigte eingestellt werden.

Aktuell gibt es viele unbesetzte Stellen

Offen bleibt, ob die Zahl der Bewerber überhaupt ausreicht und wo das benötigte Personal zu finden ist. Denn schon jetzt gebe es eine Menge Arbeitsstellen, die unbesetzt bleiben. Nach dem Stand Ende 2017 verzeichnet das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung etwa 98.000 freie Stellen und die Online-Jobbörse der Sozialkasse Bau registriert derzeit über 40.000 Jobangebote.

Positive Wachstumsprognose

Die Wachstumsprognose für das Jahr 2018 sieht wie das vergangene Jahr (2017: 3 %) vielversprechend aus, denn der Umsatz der Bauwirtschaft soll sich laut der Prognose um 2,6 % auf 324 Milliarden Euro erhöhen. Um die Nachfrage decken zu können, werden also dringend neue Arbeitskräfte benötigt, damit der Wohnungsbau nicht gebremst werde.

Hinsichtlich neuer Ein- und Zweifamilienhäuser rechnen die Baufirmen damit, dass die Nachfrage bei 100.000 stagnieren wird. Dahingegen wird davon ausgegangen, dass es bei den Mehrfamilienhäusern ein deutliches Plus geben wird. Erwartet wird, dass in diesem Sektor etwa 175.000 neue Wohnungen gebaut werden.

Im Ausbaugewerbe, das knapp 60 % der Beschäftigten im Baugewerbe stellt, wird ein Wachstum von etwa 2 % sowie ein Umsatz von 88 Milliarden Euro erwartet. Kleinbetriebe, deren Mitarbeiteranzahl kleiner als 10 ist, dominieren in diesem Sektor.

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