Für die Fertighaushersteller läuft es gut. Die 47 Unternehmen, die dem Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) angeschlossen sind, haben im vergangenen Jahr einen kumulierten Umsatz von 2,25 Milliarden Euro erzielt. Im Vergleich zum Jahr 2015 war das ein Umsatzanstieg von 16 Prozent.

Die Zukunft sieht rosig aus

19.051 Ein- und Zweifamilienhäuser wurden in Fertigbauweise genehmigt, das entspricht einem Anstieg von 6,4 % verglichen mit dem letzten Jahr.

Insgesamt wurden in ganz Deutschland in allen Bauweisen 106.979 Eigenheime genehmigt, wobei die Fertighausbauer einen Marktanteil von 17,8 % verzeichneten. Das Bundesland mit dem größten Marktanteil ist Baden-Württemberg. Hier liegt der Marktanteil bei 30,6 %. An zweiter Stelle steht Hessen mit 28,4 % und Rheinland-Pfalz mit 21,9 % Marktanteil. Auch Bayern steht mit 4.708 genehmigten Fertighäusern noch an der Spitze der Bundesländer und weist einen Marktanteil von 20,4 % auf, womit das Bundesland erstmalig die 20-Prozent-Hürde übersprang.

Auch bei den Beschäftigtenzahlen wurde ein Anstieg verzeichnet. Bis Ende 2016 waren im Fertighaussektor 10.593 Mitarbeiter beschäftigt, somit ein Anstieg um 8 Prozent.

Fertighäuser sind besonders bei jungen Familien beliebt

Für die Fertighaushersteller gehören junge Familien zur bedeutendsten Zielgruppe, deren Anteil fast 60 Prozent ausmacht. Auch Paare bilden mit 36 Prozent einen wichtigen Anteil, gefolgt von der Gruppe der Altersklasse 50+ mit 22 Prozent. Dabei erfreuen sich Fertighäuser aus Holz zunehmender Beliebtheit.

Nach Schätzungen des BDF lag der durchschnittliche Preis für ein Fertighaus im Jahr 2016 bei etwa 275.000 Euro.

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