Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln hat ermittelt, dass die Mehrzahl der deutschen Mietwohnungen von privaten Kleinvermietern angeboten werden. Rund 9 % der Privathaushalte, genauer etwa 3,9 Millionen Kleinvermieter, vermieten in Deutschland etwa 15 Millionen Wohnungen.

Regionale und demografische Unterschiede

Private Kleinvermieter und Eigentümergemeinschaften sind besonders in Düsseldorf und Köln vertreten und stellen über zwei Drittel der Mietwohnungen zur Verfügung. Kleinvermieter sind auch gut in Baden-Württemberg vertreten, denn hier liegt die Quote der privaten Vermieter bei 15 %. In Sachsen-Anhalt dagegen macht diese Gruppe weniger als 3 % aus.

Im Rahmen der IW-Analyse wurden auch die demografischen Gruppen unter die Luppe genommen. Dabei kam heraus, dass Senioren, die einen 30-prozentigen Anteil an der Bevölkerung darstellen, bundesweit mit 39 % ein wenig überrepräsentiert sind. Die Quote der Freiberufler liegt bei 14 %. Mit Blick auf die 20 % einkommensschwächsten deutschen Haushalte sind Vermieter darunter mit 6 % vertreten. Ein unterdurchschnittliches Monatseinkommen (netto) haben etwa 22 % der Vermieter. Knapp über die Hälfte der Vermieter, nämlich 53 %, erreichen vor der Steuer Nettoeinnahmen aus Miete von weniger als 5.000 Euro jährlich.

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